ERDINGER Alkoholfrei Atlantik Cup 2016

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Phantastisch, spektakulär: Heligoland Pilgrims verlieren den Kopf

In einer Hinsicht stimmten beide Mannschaften überein bei ihrem Rückblick  auf den 4. ERDINGER Alkoholfrei Atlantik Cup, der am 3 und 4 September 2016 auf Helgoland ausgespielt wurde: “Es waren drei phantastische Cricket-Tage,” sagte Cam, der Heligoland Pilgrims’ Kampf gegen den siegreichen Andorra Cricket Club tapfer angeführt hatte. Steve, der Manager der Gäste antwortet: “Kannst Du bitte unseren herzlichen Dank an Dich und den Rest Deiner Mannschaft ausrichten für die Einladung zu einem solch wunderbaren, einmaligen Erlebnis und auch für ein spektakuläres Cricket-Wochenende.” Was also war so phantastisch, so spektakulär? Nun ja, es war nicht nur das Cricket und das spannende Spiel, es war die ganze Veranstaltung, die gesellschaftlich Sport, Spaß und Freude für alle Teilnehmer auf einer einsamen Insel einschloß. Im einzelnen:

Ja, die Pilgrims verloren ihren Pokal wieder, aber sie taten das als Mannschaft, und sie machten es ganz gewiß mit Stil. Der Ausgang der zunehmend dramatischen Begegnung blieb bis ganz zum Schluß ungewiß, bis zum allerletzten Over. Was sich als spielentscheidend herausstellen sollte war der Umstand, daß im ersten Innings keiner der Bowler der Pilgrims und auch kein Fielder Mike S. erledigen konnte. Andorras Kraftpaket erzielte am Sonnabend 125 not out – übrigens die bisher höchste Punktezahl für einen einzelnen Spieler auf Helgoland.

Satya nahm 4 für 26, Mark R. gelangen 3 für 32, alle sauber gebowlt, und Cam und Steve gelang gemeinsam ein cleverer Run-out. Aber Mike S. blieb auf dem Platz, schlug den Ball überlegt bis er schließlich das Tempo erhöhte, als es darauf ankam, nämlich am Ende seines Einsatzes als er sogar 5 Boundaries in einem Over schlug. Nicht alle Spieler aus Andorra erreichten jedoch zweistellige Ergebnisse. Die wertvollsten Beiträge kamen von Ian (32) und seinem Sohn Daniel (31). Trotzdem hätten 207 für 8 nach 40 Overs an einem Tag ein erreichbares Ziel für die selbsternannten Insulaner sein sollen.

Bei deer Erwiderung der Pilgrims konnten nur Cam (57), Satya (38), Steve (33) und Nabeel (21) mit den Zahlen der Spieler aus Andorra mithalten. Wickets wurden jedoch in fahrlässiger Weise verloren – fünf Fänge der Gegner sprechen für sich selbst. Anerkennung gebührt auch dem Bowling von Mike S.: er nahm 4 für 26, tüchtig unterstützt vom jungen Daniel (3 für 46), Peter (2 für 26) und Nick (1 für 33). Mit 181 all out nach 32,3 Overs mögen die Pilgrims die bessere Run-Rate gehabt haben, aber sie hatten mehr als 7 wertvolle Over vergeudet und lagen 26 entscheidende Runs zurück; dieser Rückstand sollte sich am nächsten Tag als verhängnisvoll erweisen.

Wer weiß, was passiert wäre, wenn der zweite Durchgang des Pokalspiels am Sonntag rechtzeitig begonnen hätte? Wäre Mike S. am frühen Morgen in der Lage gewesen zu spielen? Regen aus Nordwesten unterbrach das Spiel für 2,5 Stunden. Die Mannschaften verständigten sich darauf, noch weiter 30 Minuten Spielzeit zu erlauben, bevor alle zurück eilen mußten, um die Fähre zu erreichen. Nach dem Zeitformat, in dem das Spiel fortgesetzt wurde, blieb den Gästen danach nur noch eine Stunde, um ihren Vorsprung zu vergrößern.

Als die Wickets von Andorra schnell zu fallen begannen, konnte man spüren daß die Pilgrims glaubten, sie könnten das Spiel noch gewinnen. Die Bowler jagten durch ihre Overs, Mark R. (3 for 9) beseitigte Andorras Eröffnungsspieler und ihre Nr. 4, wodurch er die Gäste auf einen Spielstand von 10 für 3 nach nur dem dritten Over eindampfte. Cam erledigte endlich den gefährlichen Mike S., der auf 38 nach einer zweifelhaften lbw-Entscheidung von seinem eigenen Manager aus gegeben wurde. Der Kapitän der Pilgrims spuckte weiter Feuer und sammelte noch 4 Wickets ein; so erzielte er die erste % Wickets in einem Innings Beute auf Helgoland mit einer eindrucksvoller Statistik von 7-3-22-5. Steve räumte den mutagen Rest der Andorraner mit 2 für 10 ab. Fänge wurden gehalten von Steve an seiner Lieblingsposition an der Feldgrenze, in Zeitlupe von Laurence, von Mark und von Adrian. In einer atemberaubenden Stunde und 19,4 Over hatten die Pilgrims Andorra für eirstaunlich wenige 78 ausgebowlt.

So stand das endgültige Zile bei 104 und die Pilgrims hatten 60 Minuten oder 15 Overs, es zu erreichen. Mit vereinten Kräften legten Sie sich alle stark ins Zeug – und verloren das Spiel gemeinsam. Erst punktetn die Eröffnungsspieler zu langsam, einer von ihnen vermied eine goldene Ente bei gerade einmal einem Ball. Matthew fand sich eingekeilt lbw auf 13. Nabeel erhöhte die Runn-Rate, schlug sieben elegante Boundaries, nur um am Ende eine Bogenlampe auf Ian zu zielen und sich auf 35 fangen zu lassen. Trotzdem standen die Pilgrims nach 12 Over auf 80 für 4 und waren damit einem möglichen Sieg in Sichtweite gerückt. Nur 24 Runs, um Andorra zu schlagen, und noch 6 Wickets vorhanden! Cam gab alles, lief schnell, nutzte sogar die Verwirrung der Gegener, um Punkte aus einem Overthrow zu schlagen, wurde aber auf 24 sauber gebowlt.

Und dann verlieren es die Pilgrim. Wickets fallen und fallen: 83 für 5, 84 für 6, 84 für 7. Dann ein markerschütternder Appeal von allen Seiten des Feldes. Heldenhaft wendet Schiedsrichter Jürgen Schaden von den Pilgrims ab. Aber es nützt nichts. Der Dominoeffekt halt an: 88 für 8, 89 für 9. Die Aufzeichnung der Punkte sieht aus wie ein Ententeich: Zwei Batsmen haben je einen, vier haben keinen Run erzielt. Aber spielt nicht die Uhr jetzt zu ihren Gunsten? Dies ist ein Zeit-Spiel. Können sie ein Unentschieden retten? Stoisch betritt Tim den Platz als Nr. 11, als nur noch 5 Minuten zu spielen sind, nicht mehr als 2 Overs. Er blockt den Ball ab – einmal, zweimal, dreimal. Die Pilgrims feuern ihn an.

Jetzt beginnt das 18. und ganz bestimmt letzte Over. Muß Tim als Gegenüber wirklich noch laufen? „Setz Dich hin,“ schreit Nabeel, der weiß, daß das Spiel nicht mehr gewonnen werden kann, aber ein Unentschieden noch möglich ist. Der erste Ball wird abgewehrt, auch der zweite und der dritte. Nur noch drei Bälle! Keiner der Zuschauer sitzt mehr. Der Ball schwirrt vom Südende des Pitches heran. Nr. 10 lenkt ihn in Richtung Third Man ab. Es gibt da keine Slips. Er ruft. Aber das ist doch gar nicht seine Aufgabe! Er läuft. Aber da ist kein Lauf! Nick ist schneller, packt den Ball und schleudert ihn zum Wicketkeeper Dave. Nr. 10 is aus. Die Pilgrims sind alle aus! Aber warum in aller Welt bist Du bloß gelaufen, Junker Mann? „Ich hab‘ den Kopf verloren,“ sagt Nr. 10. In der Tat, die Pilgrims verlieren den Kopf und so verlieren sie das Spiel.

Kann man sich einen spannenderen Schluß einer zweitägigen Begegnung vorstellen, bei der alle Spieler beider Mannschaften zum Einsatz kommen? Die Spieler aus Andorra strahlen übers ganze Gesicht. Sie erhalten den wertvollen Pokal und trinken ein bißchen ERDINGER Bier als Lohn für ihre unglaubliche Leistung. Was für eine großartige Wende! Die Pilgrims fassen sich, gratulieren den Siegern und danken ihnen für Ihren Besuch von mehr als 1.000 Meilen entfernt und das aufregende Spiel. Andorra zeichnen Cam als Man of the Match für seinen Allround-Einsatz aus. Die Pilgrims ernennen den 100-Punkte Mann Mike S. als Man of the Match. Mützen werden überreicht und Champagnerflaschen wechseln den Eigentümer. Ein letzter Blick auf das rote Kliff und dann eilen alle zurück nach Hamburg, wo sich ihre Wege trennen.

Die Erinnerungen an ihre gemeinsame Fahrt nach Helgoland wird aber noch lange Zeit anhalten. Zumindest einige der folgenden Ereignisse sind des Andenkens wert: die Pilgrims in ihren fröhlichen Blazern, wie sie ihre noch unbekannten Gäste an den Landungsbrücken begrüßen, und Jim, der erst in letzter Minute erscheint, wenn auch ohne Gepäck und Brille. Die schnelle Überfahrt die Elbe hinab und über die rauhe See gen Helgoland. Ein Freundschaftsspiel zum Aufwärmen für alle am Freitag nachmittag, in dem Nick 27 not out von nur 12 Bällen erzielte, Tim 2 Wickets in einem Over, Adrian 8 von 29 Bällen, Thomas 22 not out erreicht, Tina sechs Boundaries hintereinander schlug, Steve J. auch 2 Wickets bekam und nicht zuletzt Rebecca und Samantha für Andorra bowlten.

Erinnerungen an die Erkundung der Unterhaltungsmöglichkeiten auf der Insel mögen je nach individueller Wahrnehmung unterschiedlich sein. Eine wiederkehrende Besonderheit: ERDINGER Bierkästen stets griffbereit am Sportplatz, wann immer die Spieler eintrafen. Das muntere Grillen für alle im Sonnenuntergang über dem Kliff am Sonnabend abend. Die komischen Andorranischen Strampelanzüge, die zwei anscheinend nüchterne Australier zum Frühstück am Sonntag trugen. Der wetterwendische Regen am Sonntag morgen. Der Kuchen und die leckeren Fischbrötchen – Pfeffermakrele, geräucherter Lachs, Matjes. Das ganze Wochenende war geprägt von einem wesensverwandten Geist der beiden Mannschaften; eher wie ein Wiedersehen von Freunden als zwei Mannschaften von Fremden, die sich zum ersten Mal begegneten. All dies zusammen kombiniert mit dem spannenden Pokal-Cricket und noch ein paar Einzelheiten ergaben ein Wochenende, das man nur als phantastisch und spektakulär bezeichnen kann.

Heligoland Pilgrims: Cam (cpt.), Adrian, Bianca (1), Laurence, Mark R., Matthew, Moritz (2), Nabeel, Satya (1), Steve (wk1), Tim, Tina (2), Thomas (wk2)

Andorra Cricket Club: Adrienne, Daniel, Dave, Ian, Jim, Mike H., Mike S., Nick, Peter, Rebecca, Samantha, Steve

Schiedsrichter: Jürgen

Scorer: Vikki

Men of the Match: Mike S. and Cam

Report: Max Minor, Cricketkorrespondent, Photographie: Jessica Mancuso

 

Fantastic, spectacular: Heligoland Pilgrims lose their head

In one respect both teams concurred when looking back at the 4th ERDINGER Alkoholfrei Atlantik Cup, played on Heligoland on 3 and 4 September 2016: “It was a fantastic three days of cricket,” voiced Cam, who had valiantly led Heligoland Pilgrims’ campaign against the victorious Andorra Cricket Club. The guests’ team manager Steve replied: “Can you please pass on our heartfelt thanks to you and the rest of your team for hosting such a wonderful, once in a lifetime experience and also a spectacular weekend of cricket.” So, what was so fantastic, so spectacular? Well, it was not only the cricket and the exciting match; it was the whole event socially enshrouding sport, fun and happiness for all participants on a remote island. Let us expand:

Yes, the Pilgrims lost their cup once again, but they accomplished it as a team, and they certainly did it in style. The increasingly dramatic match went down to the wire, right to the very last over. What turned out to be crucial was that in the first innings none of the Pilgrims’ bowlers nor their fielders could get Mike S. out. Andorra’s power pack achieved 125* on Saturday – incidentally the highest recorded individual score on Heligoland so far.

Satya took 4 for 26, Mark R. got 3 for 32, all neatly bowled, and Cam and Steve managed a clever run-out together. But Mike S. stayed in, carefully selecting his shots until he accelerated when it mattered, namely at the end of his stint where he even hit 5 boundaries in one over. Not all of the Andorran players reached double figures, though. The most valuable contributions came from Ian (32) and his son Daniel (31). Still, 207 for 8 after 40 overs on day one should have been an achievable target for the self-proclaimed islanders.

In the Pilgrims’ reply only Cam (57), Satya (38), Steve (33) and Nabeel (21) could match the Andorran players’ figures. Wickets, however, were lost in a careless manner – five catches by the opposition tell the tale. Credit must go to Mike S.’s bowling, too: he took 4 for 26, ably supported by young Daniel (3 for 46), Peter (2 for 26) and Nick (1 for 33). With 181 all out after 32.3 overs the Pilgrims may have had the better run-rate, but they had wasted more than 7 valuable overs and were 26 decisive runs behind; this debit would prove fatal on the next day.

Who knows what might have happened had the cup’s second innings started on time on Sunday? Would Mike S. have been able to play early in the morning? Rain from northwest stopped play for 2.5 hours. The teams agreed to allow an additional 30 minutes of play before everyone had to rush back to catch the ferry. Under the time game format in which the match continued this left the guests merely one hour to increase their lead.

When Andorran wickets started falling quickly you could sense the Pilgrims felt they might still win the game. The bowlers rushed through their overs, Mark R. (3 for 9) removed Andorra’s openers and their no. 4, thereby reducing the guests to a score of 10 for 3 in only the third over. Cam at last eliminated Mike S., the danger man, who was given out on 38 to a dubious lbw decision by his own team manager. The Pilgrims’ captain continued spitting fire and collected 4 wickets more, thus achieving the first 5 wickets in an innings haul on Heligoland with impressive figures of 7-3-22-5. Steve tidied up the courageous Andorran tail-enders with 2 for 10. Catches were held by Steve in his favourite spot on the boundary, in slow motion by Laurence, by Mark R. and by Adrian. In a breath-taking hour and 19.4 overs the Pilgrims had bowled Andorra out for a stunningly low 78.

So the final target was 104 and the Pilgrims had 60 minutes or 15 overs to reach it. In a combined team effort they all tried hard – and lost the match together. First the openers scored too slowly, one of them avoiding a golden duck by just one ball. Matthew found himself trapped lbw on 13. Nabeel increased the run-rate, hit seven stylish boundaries only to sky one to Ian and get caught on 35. Nevertheless, after 12 overs the Pilgrims were 80 for 4 and thus in sight of a potential victory. Only 24 runs to beat Andorra and still 6 wickets in hand! Cam gave everything to win, ran hard, even used the opposition’s confusions to score on an overthrow, but fell clean bowled on 24.

And then the Pilgrims lose it. Wickets keep tumbling: 83 for 5, 84 for 6, 84 for 7. Then a bloodcurdling appeal from all over the field. Umpire Jürgen heroically resists harming the Pilgrims. But to no avail. The domino-effect continues: 88 for 8, 89 for 9. The scoresheet is looking like a duck pond: Two batsmen have scored one, four have scored none. But isn’t the clock running in their favour now? This is a time game. Can they save the draw? Tim stoically enters the crease as no. 11 with less than 5 minutes to play, no more than 2 overs. He blocks the ball – again, and again, and again. The Pilgrims cheer him on.

Now the 18th and definitely last over begins. Does Tim really need to back up at the non-striker’s end? “Sit down,” shouts Nabeel, knowing the match can no longer be won, but a draw is still possible. The first ball is defended, so is the second, and the third. Only three balls to go! None of the spectators is sitting any more. The ball zooms in from the southern end of the pitch. No. 10 deflects it towards third man. No slip there. He calls. But it is not his call! He runs. But there is no run! Nick is faster, picks up the ball and hurls it to the keeper Dave. No. 10 is out. The Pilgrims are all out! But why on earth did you run, young man? “I lost my head,” says no. 10. Indeed, the Pilgrims lose their head and thus they lose the match.

Can you imagine a more exciting finish to a two-day cup match with all players from both teams involved in the action? Andorra’s players are all smiles. They receive the precious cup and have some ERDINGER beer as a reward for their incredible efforts. What a great turn around! The Pilgrims compose themselves, congratulate the winners and thank them for their visit from more than 1,000 miles away and the thrilling game. Andorra endows Cam with a Man of the Match award for his all-round efforts. The Pilgrims nominate centurion Mike S. as Man of the Match. Caps are presented and bottles of champagne change ownership. A last look at the red cliffs and then everybody heads back to Hamburg from where they go their separate ways.

The memories of their joint tour to Heligoland, however, will linger for a long time. Worth remembering are at least some of the following occurrences: the Pilgrims in their jolly blazers welcoming their still unknown guests at Landungsbrücken, and Jim turning up at the last minute, albeit without his luggage or glasses. The fast jet cruise down the river Elbe and through a choppy sea towards Heligoland. A friendly warm up T21 for everyone on Friday afternoon with Nick scoring 27* off only 12 balls, Tim taking 2 wickets in one over, Adrian scoring 8 off 29 balls, Thomas reaching 22*, Tina hitting six boundaries in succession, Steve J. also claiming 2 wickets and last, but not least, Rebecca and Samantha bowling for Andorra.

Memories of exploring the island’s entertainment facilities in the evening may vary according to individual perceptions. A string feature: ERDINGER beer crates always ready at the sports field whenever players arrived. The lively barbecue for everyone in the sunset over the cliffs on Saturday evening. The hilarious Andorran romper suits worn by two seemingly sober Australians for breakfast on Sunday. The unpredictable rain on Sunday morning. The cakes and the delicious fish rolls – peppered mackerel, smoked salmon, marinated herring. Throughout the weekend there was such a congenial spirit between the two teams; more like friends reuniting than two teams of strangers meeting for the first time. All of this combined with the tense cup cricket and some finer details made up a weekend that can only be summarised as fantastic and spectacular.

Heligoland Pilgrims: Cam (cpt.), Adrian, Bianca (1), Laurence, Mark R., Matthew, Moritz (2), Nabeel, Satya (1), Steve (wk1), Tim, Tina (2), Thomas (wk2)

Andorra Cricket Club: Adrienne, Daniel, Dave, Ian, Jim, Mike H., Mike S., Nick, Peter, Rebecca, Samantha, Steve

Umpire: Jürgen

Scorer: Vikki

Men of the Match: Mike S. and Cam

Report: Max Minor, cricket correspondent, Photographer: Jessica Mancuso

 

ERDINGER Alkoholfrei Kontinental Cup 2016

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Pilgrims unterhalten das Volk

„Ihr wart fantastisch!“ So bewertete Organisatorin Jo Dawes die Cricket-Show, die von Heligoland Pilgrims gemeinsam mit THCC Renegades auf der diesjährigen British-Flair-Veranstaltung unter blauem Himmel am 6. August 2016 auf dem Hamburger Poloplatz präsentiert wurde. Vielleicht hatte sie weder die hohe Zahl von Extras bemerkt, welche die Renegades bowlten, noch die lächerlich kleine Zahl von Runs, welche die Pilgrims mit dem Schläger erzielten. Möglicherweise war ihre überschäumende Bemerkung auch ihrer Getränkeauswahl geschuldet – als ihr von den üppigen ERDINGER-Vorräten angeboten wurde, wählte sie kein Alkoholfrei. Aber, um fair zu sein: Die Pilgrims waren nicht gebeten worden, dieses T21 zu gewinnen, sie waren eingeladen worden, um das Volk zu unterhalten (oder die Krauts, wie manche argwöhnen), und das haben sie zweifelsohne getan.

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Alan Jefferys Match 2016

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Die Pilgrims gewinnen das AJM – na und?

Ja, Heligoland Pilgrims haben das renommierte AJM gewonnen. Zum ersten Mal. Vor den Augen des berühmten australischen Cricketspielers Alan Jefferys persönlich. Im schönen Jenischpark. An einem sonnigen Sonntag, 10. Juli 2016. Gegen starke THCC Barbarians. Nein, das muß gestrichen werden, sie waren nicht so richtig stark. Mit 18 Runs. Dennoch schien niemand wirklich daran interessiert zu sein. Immerhin ist das Alan Jefferys Match eher eine Cricket Demonstration als ein Wettstreit. Zwei Mannschaften begeisterter Cricketspieler freuen sich, ihren Sport zu treiben vor nichtsahnenden Zuschauern, einige aus der Nachbarschaft, einige von weit her aus Indien. Alle tragen etwas bei, keiner beschwert sich. Ganz im wahren Geist des Cricktsports.

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Erdinger Alkoholfrei Atlantik Cup dieses Jahr gegen Andorra

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Während die Pilgrims im letzten Frühjahr schon ihrem Saisonhighlight entgegenfieberten, wird in diesem Jahr noch etwas Wasser die Elbe hinunter und in die Deutsche Bucht gen Helgoland fließen, bis unser großes Match gespielt wird. Aber das Warten wird sich lohnen: Wir spielen gegen den Andorra CC, die andorranische Nationalmannschaft.

Erdinger Alkoholfrei Atlantik Cup 2016

Erdinger Alkoholfrei Atlantik Cup against Andorra this year

Whilst the Pilgrims were approaching their season’s highlight last spring already, this year they will have to lie low a little bit longer until their big match. But it will be worth the wait: We are playing Andorra CC, Andorra’s national team.

ERDINGER Alkoholfrei Hanseatik Cup 2016

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Heligoland Pilgrims überwinden THCC Rot-Gelb unter Tage

Hätte man ein besseres Drehbuch schreiben können?“ So kommentierte Cam, der kenntnisreiche Kapitän der Seagulls (Möwen), nachdem seine Mannschaft die Gannets (wirklich: Tölpel) im Finale des allerersten ERDINGER Alkoholfrei Hanseatik Cup überzeugend geschlagen hatte. Und selbst die Moles (Maulwürfe), die den dritten Platz belegten, und die Badgers (Dachse) mußten zustimmen: Ein großartiger Hallen-Cricket-Tag war zu einem zufriedenstellenden Ende gekommen. Sieben Spiele mit sechs je Seite, innerhalb von ungefähr fünf Stunden von vier Mannschaften gespielt, drei Kisten ERDINGER Bier, ein paar Sonderregeln und ein verdienter Sieger – das ist im Prinzip alles, was man braucht. Nun ja, nicht ganz. Moritz, der die Veranstaltung in zweifacher Zuständigkeit organisiert hatte, bekannte im Vertrauen: „Man muß die richtigen Leute zusammenbekommen, damit es funktioniert“. Und wie es scheint, waren die 24 gemeldeten Spieler genau richtig. Nicht nur sie, sondern auch gelegentliche Zuschauer, einschließlich Emilie, immer noch mit Abstand der jüngste Pilgrim, genossen den Tag voll und ganz.

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Alan Jefferys Match 2015

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Alle Jahre wieder: Heligoland Pilgrims ehrenvolle Zweite hinter den THCC Barbarians

Und, kommt es darauf an? Genauer gesagt: Kommt es irgend jemandem besonders auf das Ergebnis des zweiten Alan Jefferys Match im Jenisch Park am Sonntag, den 27.9.2015, an? Vielleicht kam es Kapitän Shane und dem einen oder anderen der eifrigeren THCC Barbarians darauf an. Natürlich konnte der fröhliche Südafrikaner stolz auf seine Mannschaft sein, weil sie das Spiel mit 39 Runs gewan: THCC Barbarians 207 für 9 schlagen Heligoland Pilgrims 168 für alle, nach je 21 Overs. Vielleicht kam es sogar einigen der Zuschauer darauf an, die Zeugen dieses unerwarteten Ereignisses vor dem herrschaftlichen Jenisch-Haus wurden. Wieder einmal wurden sie bei ihren Spaziergängen am Sonntagvormittag von einem Sport überrascht, den man sonst in Hamburg kaum zu sehen bekommt, jedenfalls nicht in diesem besonders schönen Park mit Blick über die Elbe. Einige von ihnen zückten ihre Kameras, um ein paar Eindrücke von Eleganz und Sport festzuhalten. Andere faßten sich ein Herz und fragten die Spieler, die unter den drei großen Eichen auf ihren Einsatz warteten, nach den Regeln ‒ ohne zu ahnen, daß keiner der Spieler alle Cricket-Gesetze kennt. Ob allerdings einer von denen, für die Cricket unbekannt war, tatsächlich mitbekam, wer das Spiel gewann, läßt sich nicht mehr feststellen. Die Show ist vorbei, die Zuschauer sind nach Hause gegangen, und alles, was bleibt, sind Erinnerungen.IMG_7793

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Erdinger Alkoholfrei Kontinental Cup 2015

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Lockere Pilgrims verlieren Erdinger Alkoholfrei Kontinental Cup gegen Gemischte Renegades

Man sagt bekanntlich, selbst das heißeste Spiel werde in den Analen auf kalte Zahlen eingedampft. Für dieses exklusive Pokalspiel gilt das allerdings nicht. Ja, es war ein sonniger Sommernachmittag auf Hamburgs Poloplatz. Die Zuschauer schwitzten bei drückendheißem Wetter, noch viel mehr die Cricketspieler, die den dritten Erdinger Alkoholfrei Kontinental Cup austrugen. Fast vergeblich versuchten die Spieler, ihren Durst mit den Getränken ihres Sponsors zu löschen, die wieder einmal im Überfluß vorhanden waren. Aber nein, das Scorebook zeigt keine kalten Zahlen. Eigentlich gibt es eine ganze Menge von Details, die im Buch nicht erkennbar sind. Schade, daß keine der beiden Mannschaften einen qualifizierten Chronisten hatte aufbieten können; deswegen sollte man aber den Freiwilligen gegenüber nicht undankbar sein, die sich um die Notierungen kümmerten. Die Bemerkung „Niemals!“ neben einer lbw-Entscheidung sollte sich jedoch niemals in irgendeinem Scorebook finden, selbst dann nicht, wenn der Batsman von einem etwas kurzsichtigen und leicht berauschten Schiedsrichter ausgegeben wird. Trotzdem zeigt dieser Eintrag, wieviel es einigen Teilnehmern bedeutete, eine der meist begehrten Cricket-Trophäen auf dem europäischen Festland zu gewinnen. Weiterlesen

ERDINGER Alkoholfrei Atlantik Cup 2015

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Tausend Rote, tausend Grüne: Heligoland Pilgrims schlagen Fellowship Of Fairly Odd Places um Haaresbreite

„Das beste Cricket, das ich jemals in meinem ganzen Leben gespielt habe.“ So kommentierte ein älterer Pilgim das Wochenende vom 6. und 7. Juni 2015 auf Helgoland. Tatsächlich sah er sowohl auf die sportliche als auch auf die gesellschaftliche Seite des 3. ERDINGER Alkoholfrei Atlantik Cup zurück. Wohlgemerkt, die Pilgrims erziehlten gemeinsam mit ihrem internationalen Gegner, der legendären Fellowship of Fairly Odd Places, insgesamt 801 Runs in dem Spiel über zwei Innings! Aber die Veranstaltung war viel mehr als nur ein Cricket-Spiel in herrlichem Sonnenschein. Über das Schlagen des Balls aus dem kleinen Sportplatz auf der Insel hinaus genossen die Teilnehmer vor allem die durchgehende Anwesenheit des Spirit of Cricket; beide Mannschaften behaupteten, ihn mitgebracht zu haben. Der Exercitator Mentalis Honor der Fellows faßte seine Eindrücke gegenüber den Pilgrms wie folgt zusammen: „Es war ein riesiger Erfolg! Wir alle denken, es war unsere beste aller Touren. Die Art, wie Ihr uns im Hafen empfangen habt, die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit Eurer Spieler und Eures Vorstands, die Sportlichkeit auf und abseits des Feldes, über zwei Tage, das Grillen, die Pausenverpflegung, die Ersatzspieler, das alles hat einen sehr, sehr tiefen Eindruck hinterlassen. Wir können gar nicht aufhören, darüber zu sprechen.“ Wer das Lesen auf diesem Höhepunkt einstellen möchte, möge sich keinen Zwang antun, hier innezuhalten. Der Berichterstatter kann nur noch ein paar mehr oder weniger kleine Einzelheiten beisteuern, aber er kann diese Äußerung sicher nicht mehr übertreffen.

Heligoland Pilgrims 49 Weiterlesen