Cambridge Tour 2017 (II)

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Eine königliche Erfahrung für die Pilgrims

Camden CC, Cambridges ältester Cricketclub, hatte das Spiel kurzfristig verschoben ‒ vom Queens‘ College Cricketplatz zum King’s College Cricketplatz. Den Pilgrims, passend unter ihrer Oxford-Absolventin Tina als Kapitän, war es egal, wo sie gegen ihre Freizeitgegner antraten. Es würde in jedem Fall eine königliche Erfahrung werden. Nicht an eindrucksvoll gut gepflegte Rasenpitches, endlose Spielfelder, herrlichen Nachmittagssonnenschein und Gegner gewöhnt, die weder von Square Leg noch von Point einen „Appeal“ vorbringen, genoß die deutsche Mannschaft ihr Spiel auf englischem Boden durch und durch. Das Ergebnis, Camden gewann mit 42 Runs, spielte keine echte Rolle. Jeder Pilgrim, außer Keeper Daniel, bekam mindestens ein Over zu bowlen; die Spieler durften solange schlagen, wie sie sich auf dem Platz halten konnten ‒ was mehr kann man von einem Cricketspiel verlangen?

DSC_0283Die Pilgrims bowlten zuerst und ihnen gelang ein eindrucksvoller Start: Nach 3 Overs hatten Tina (4‑1‑13‑2) und Steve (7‑1‑37‑2) beide Eröffnungsspieler beseitigt, und Camden standen auf 3 für 2. Würden die Gegner hier überrollt? Nein, Camden Casuals Kapitän Hugo hatte nur die normale Battingreihenfolge verändert; das nächste Paar, H. Bately (50*) und S. Robinson (52*) wollte nicht weichen. Und obwohl die Pilgrims sich viel Mühe gaben, insbesondere im Feld, wo sie vielen Bällen nachrannten, Jürgen beinahe phänomenal einen Ball fing und Thomas stilvoll mit Hut auf dem Kopf zum Ball glitt, fiel das nächste Wicket erst im 30. Over. Mark R. hielt sicher eine Bogenlampe auf Square Leg, die von Moritz‘ allererstem Ball in England kam, und Daniel fand überrascht einen abgefälschten Ball von Tinas Bowling in seinen Keeper-Handschuhen. Am Ende erreichte Camden einen soliden Punktestand von 182 für 5. Dann war es Zeit für Tee, Sandwiches und etwas ERDINGER Bier, das Nick freundlicherweise vor dem Spiel von der Jugendherberge in Cambridge abgeholt hatte.

20170521_135520Die Eröffnungsspieler der Pilgrims, Cam und Moritz, begannen ihr Innings wie Feuer und Eis. Nach 11 Overs, als ihre Partnerschaft 50 Runs erreichte, hatte Cam lässig 48 beigetragen, während Moritz immer noch auf 2 mauerte, allerdings in der prächtigeren Kleidung ‒ er spielte in seiner Clubjacke. Ein Wechsel der Bowler hatte schließlich Erfolg, und V. Chandrasakaran (7‑2‑23 2) ergatterte den ersten Scalp der Pilgrims. Nur Cam (56*) und Steve (52*) schafften es, zweistellige Zahlen zu erreichen. Ein unglücklicher Run-Out trug zum Niedergang der Pilgrims bei. Wären da noch 5 Overs für Cam und Steve gewesen, und hätten Bianca und Tom nicht ihren Zug erreichen müssen, dann hätten die Gäste das Ziel vielleicht erreicht. So blieben sie auf 140 für 7, aber alle waren sich einig: Es war ein äußerst angenehmer und zufriedenstellender, wenn nicht königlicher Cricket-Nachmittag gewesen.

image4Die Spieler zogen sich um und kamen mit Zuschauern und Anhang in der Abendsonne vor dem Clubhaus zusammen, wo man sich freundlich unterhielt und noch ein ERDINGER Bier verzehrte. Am Ende dankte der Präsident der Pilgrims allen anwesenden Mitgliedern des Camden CC für ihren Einsatz, den Besuch in Cambridge zu solch einer besonderen Erfahrung zu machen. Er überreichte Kapitän Hugo und Organisator Nick Heligoland Pilgrims‘ einzigartige Cambridge-Tour-2017-Badetücher, die freundlicherweise von Nabeel und Henrik gesponsert worden waren. Im Gegenzug erhielt er die alte Mütze des ehemaligen Kapitäns der ersten Mannschaft, die inzwischen desinfiziert wurde und für die Nachwelt eingerahmt werden wird. Einige der Pilgrims fuhren glücklich heim. Die übrigen Pilgrims blieben, um das 44. Cambridge Bierfestival zu besuchen. Und es war keine echte Überraschung, daß sie einige ihrer Gegner auf dem Festival wiedertrafen ‒ besser hätte man die großartige Tour nicht feiern können, prost!

image2Heligoland Pilgrims: Tina (cpt.), Bianca, Cam, Daniel (wk), Jürgen, Leo, Mark B. Mark R., Moritz, Nabeel (abwesend, kein Visum), Satya (abwesend, Familienangelegenheiten), Steve, Thomas

Camden Casuals: A. Nash, A. Redfern, D. Gibson, H. Bateley, J. Finchem, J. Wheatly, M. Baker, M. Fox-Teece, N. Austin, S. Robinson, V. Chandrasakaran

Scorer: Camdens beste und Tina

Anhang: The A. und P. clan, Emilie, Karen, Philine, Sally und Andrew

Bericht: Max Minor, Cricket-Korrespondent, Photos: Kerstin Saure, Tina Gough, Mark Richardson

A royal experience for the Pilgrims

Camden CC, Cambridge’s oldest cricket club, had shifted the match at short notice – from Queens’ College cricket ground to King’s College cricket ground. The Pilgrims, fittingly captained by their Oxford graduate Tina, did not mind where they played their casual opponents. It was going to be a royal experience in any event. Not used to remarkably well-kept turf pitches, endless outfields, glorious afternoon sunshine and opponents who neither appeal from square leg nor from point, the German team thoroughly enjoyed cricket on English soil. The result, Camden won by 42 runs, did not really matter. Every Pilgrim, apart from keeper Daniel, got to bowl at least one over; the players could bat as long as they would stay at the crease – what more can you ask from a cricket match?

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The Pilgrims bowled first and got off to a spectacular start: After 3 overs Tina (4-1-13-2) and Steve (7-1-37-2) had removed both openers and Camden were 3 for 2. Would this be a roll-over? No, Camden Casuals captain Hugo had just changed their regular batting order; the next pair, H. Bately (50*) and S. Robinson (52*) would not budge. And although the Pilgrims tried hard, especially in the field where they chased many a ball, Jürgen almost held a phenomenal catch and Thomas slid for the ball in style with his hat on, the next wicket only fell in the 30th over. Mark R. safely caught a skier at square leg off Moritz’s very first ball in England, and Daniel was surprised to find an edged ball off Tina’s bowling in his keeping gloves. At last Camden reached a solid total of 182 for 5. Then it was time for tea, sandwiches and some ERDINGER beer which Nick had kindly collected from the Cambridge youth hostel ahead of the match.

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The Pilgrims’ openers, Cam and Moritz, started their innings like fire and ice. After 11 overs, when their partnership reached 50 runs, Cam had contributed an easy-going 48, whilst Moritz was still stonewalling on 2, albeit sporting more flamboyant attire – he was batting in his club blazer. A change of bowling did the trick at last and V. Chandrasakaran (7-2-23-2) got the Pilgrims’ first scalp. Only Cam (56*) and Steve (52*) managed to reach double figures. An unlucky run-out contributed to the Pilgrims demise. Had there been another 5 overs for Cam and Steve, and had Bianca and Tom not had to catch the train, the visitors might have reached the target. So on 140 for 7 they fell short, but everyone agreed: It had been a delightful and satisfying, if not royal afternoon of cricket.

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Players got changed and convened with spectators and supporters in the evening sun outside the club house for an amicable chat and another ERDINGER beer. Finally, the Pilgrims’ president thanked all present members of Camden CC for their efforts in making their visit to Cambridge such a special experience. He presented captain Hugo and organizer Nick with Heligoland Pilgrims’ unique Cambridge Tour 2017 towels, which had been kindly sponsored by Nabeel and Henrik. In return he was awarded the former captain of the first team’s old cap which has now been fumigated and will be framed for posterity. Some of the Pilgrims departed home happily. The remaining Pilgrims went on to visit the 44th Cambridge Beer Festival. And it was no real surprise that they met some of their opponents at the festival again – what better way to celebrate a marvellous tour, cheers!

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Heligoland Pilgrims: Tina (cpt), Bianca, Cam, Daniel (wk), Jürgen, Leo, Mark B. Mark R., Moritz, Nabeel (absent, no visa), Satya (absent, family matters), Steve, Thomas

Camden Casuals: A. Nash, A. Redfern, D. Gibson, H. Bateley, J. Finchem, J. Wheatly, M. Baker, M. Fox-Teece, N. Austin, S. Robinson, V. Chandrasakaran

Scorer: Camden’s finest and Tina

Support: The A. and P. clan, Emilie, Karen, Philine, Sally and Andrew

Report: Max Minor, cricket correspondent, Photography: Kerstin Saure, Tina Gough, Mark Richardson

Cambridge Tour 2017 (I)

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Grantchesters neue Covers retten die Pilgrims

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Viele Personen trugen zum großartigen Erfolg der ersten Tour von Heligoland Pilgrims in das Mutterland des Crickets bei, nicht zuletzt Grantchester Cricket Clubs Spielkoordinator Sam, Geschäftsführer Steve, Präsident Ben und Kapitän Dan. Sie hatten alles organisiert: Ein perfekt vorbereitetes Pitch und ein Zelt für die Teepause am Spielfeldrand, einen herzlichen Empfang vor dem örtlichen Dorf-Pub, dem Green Man, wo traditionell gebrautes Bier aus den Zapfhähnen floß und es ein herzhaftes Mittagessen für die Mannschaften gab, eine gute Cricketbegegnung, die im wahren Geist des Sports ausgetragen wurde, zwei versierte und charmante Schiedsrichter, von denen einer sogar Deutsch sprechen konnte, und, vor allem anderen, sie hatten neue Covers gekauft. Stürmische Schauer waren vorhergesagt. Und in der Tat wurde Grantchesters Innings am frühen Nachmittag von einem davon unterbrochen. Da wurden einfach die Covers aufs Feld gerollt. Sobald der Regen aufgehört hatte, konnte das Spiel wiederaufgenommen werden. Hätte es die neuen Covers nicht gegeben, dann hätten die Pilgrims die weite Reise aus Hamburg und Brüssel unternommen, nur um einen Schlag ins Wasser zu erleben.

DSC_0217Tina eröffnete das Bowling der Pilgrims mit einem Maiden Over, aber erst Cam gelang es nach dem ersten Wechsel, einen der Eröffnungsspieler von Grantchester zu beseitigen. Anderson bevorzugte es, im Spiel zu bleiben, bis er ausgewechselt wurde (52*), wacker unterstützt zuerst von Farman (32) und dann von Menzies (53*). Cam zeigte sich an diesem Tag als stärkster Bowler der Pilgrims (7‑3‑11‑2). Kapitän Steve verließ sich aber nicht nur auf seine erfahrenen Spieler, sondern auch auf Bianca (2‑0‑8‑1) und insbesondere Jürgen, den er lautstark dazu antrieb, nach dem Schauer länger zu bowlen. Und die unbarmherzige Ermunterung hatte Erfolg: Im vorletzten Over des Innings nahm Jürgen stolz sein erstes Wicket überhaupt für die Pilgrims mit einem täuschend langsamen Wurf; er durfte den Ball als Souvenir behalten. Scones, Gurkensandwiches, Tee und das unvermeidbare ERDINGER Bier der Pilgrims (das Sam freundlicherweise vor dem Spiel von der Jugendherberge in Cambridge abgeholt hatte) stärkten Spieler, Scorer, Schiedsrichter und Zuschauer während der anschließenden Pause.

DSC_0195aDie Summe von 200 Runs aus 35 Overs hätte innerhalb der Reichweite der Pilgrims liegen sollen, wenn ihre vollwertigen Batsmen ihre Wickets nicht zu früh verloren hätten. Morrison (4‑2‑5‑2) und Jones (5‑1‑8‑2) übertrafen sich eng mit dem Ball, gekonnt unterstützt von Kennedy (5‑0‑39‑2). Cam (26) und Steve (19, einschließlich einer vereinzelten Boundary 6) ragten aus der eher schwachen Reihe der Pilgrims Batsmen heraus. Aber wer weiß, was geschehen wäre, wenn die Schauer nicht zurückgekehrt wären? Gegen 18 Uhr zogen dunkle Wolken von Südwesten auf. Vom Spielfeldrand konnte man den Ball nicht mehr sehen, und es wird Leos (19*) und Tinas (8*) Geheimnis bleiben, wie es ihnen gelang, ihn in der Dunkelheit immer wieder in Richtung Flußufer zu schießen. Um 18:28 Uhr, als die Pilgrims darum kämpften, beim Stand von 116 für 7 eine Niederlage zu vermeiden, hatten die Schiedsrichter Mitleid mit den Spielern und riefen alle vom Feld. Diesmal wurden die Covers nicht zurückgerollt ‒ bei nur noch 8 verbleibenden Overs wurde das Spiel abgebrochen und endete als ehrenwertes Unentschieden. Sobald das Pitch wieder eingezäunt war, zogen sich die Spieler für flüssige Erfrischungen in den Blue Ball zurück.

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Dort endete ein wunderschöner Tag mit viel mehr als Cricket. Er hatte am Morgen begonnen mit einem entspannten Spaziergang über die idyllischen Grantchester Meadows an dem friedlichen Fluß Cam entlang. Nach ungefähr einer Stunde waren die Pilgrims in ihren schmucken Blazern um eine Kurve gebogen und waren von dem wunderschönen Platz überrascht worden, der vor ihnen lag. Dort waren sie von einigen ihrer Gastgeber schon auf dem Pitch begrüßt worden. Dann waren sie an dem berühmten Obstgarten und der Dorfkirche vorbei zum Pub geschlendert, wo sie mit Bianca, Mark B. und Emilie zusammentrafen, die für die Cricketausrüstung verantwortlich waren. Die überaus freundliche Atmosphäre hielt über das gesamte Spiel an und auch danach. Am Ende dankte der Präsident der Pilgrims allen anwesenden Mitgliedern des Grantchester CC für ihren Einsatz, diese Reise zu solch einer besonderen Erfahrung zu machen. Er überreichte Kapitän Dan und Organisator Sam Heligoland Pilgrims‘ einzigartige Cambridge-Tour-2017-Badetücher, die freundlicherweise von Nabeel und Henrik gesponsert worden waren. Im Gegenzug erhielt er eine mit Rupert Brooks berühmter Uhr bestickte Grantchester-CC-Mütze. Vielleicht fühlte jeder, daß die Zeit für einen Augenblick stillzustehen schien ‒ die Erinnerung dauert an.

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Heligoland Pilgrims: Steve (cpt.), Bianca, Cam, Daniel (wk), Jürgen, Leo, Mark B. Mark R., Moritz, Nabeel (abwesend, kein Visum), Satya (abwesend, Familienangelegenheiten), Tina, Thomas, unterstützt von W. Wray – und Emilie

Grantchester CC: A. Kennedy, C. Morrison, D. Belman, D. Farman, F. Wilson, J. Anderson, J. Jones, J. Menzies, M. Carrick, S. Ludford, T. Kennedy und Tobias

Scorer: Anja G.

Untertützung: Keith A.

Bericht: Max Minor, Cricket-Korrespondent, Photos: Kerstin Saure, Bianca Lamfried

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Grantchester’s new covers save the Pilgrims

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Many individuals contributed to the great success of Heligoland Pilgrims’ first ever tour to the motherland of cricket, not least Grantchester Cricket Club’s fixture secretary Sam, chairman Steve, president Ben and captain Dan. They had everything organised: a perfectly prepared pitch and a marquee for tea on the boundary, a cordial reception outside the local village pub, the Green Man, with real ales flowing from the taps and a hearty team lunch, a good match of cricket played in the true spirit of the game, two competent and charming umpires, one of whom who could even speak German, and, most important, they had bought new covers! Blustery showers had been predicted. And indeed Grantchester’s innings was interrupted by one of them in the early afternoon. So, on came the covers. Once the rain had abated the match could be resumed. Had it not been for the new covers, the Pilgrims would have travelled all the way from Hamburg and Brussels only to experience a wash-out.

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Tina opened the Pilgrims’ bowling with a maiden over, but only Cam as a first change could remove one of Grantchester’s openers. Anderson preferred to stay in until he was retired (52*), valiantly supported first by Farman (32) and then by Menzies (53*). Cam proved to be the Pilgrims’ strongest bowler (7-3-11-2) of the day. Captain Steve, however, not only relied on his experienced players, but also on Bianca (2-0-8-1) and especially Jürgen whom he vociferously powered to bowl a longer spell after the shower. And the relentless encouragement worked: In the penultimate over of the innings Jürgen proudly claimed his first ever wicket for the Pilgrims with a deceptively slow delivery; he was awarded the ball as a souvenir. Scones, cucumber sandwiches, tea and the Pilgrims’ inevitable ERDINGER beer (which had kindly been collected by Sam from the Cambridge youth hostel ahead of the match) invigorated players, scorers, umpires and spectators during the subsequent interval.

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A total of 200 runs off 35 overs should have been within reach of the Pilgrims, had their fully-fledged batsmen not lost their wickets too early. Morrison (4-2-5-2) and Jones (5-1-8-2) excelled tightly with the ball, ably supported by Kennedy (5-0-39-2). Cam (26) and Steve (19, including a singular boundary 6) stood out amongst the Pilgrims’ rather feeble batting line. But who knows what would have happened had the showers not returned? Around 6 p.m. heavy clouds moved in from the south-west. From the boundary you could not see the ball any more, and it will remain Leo’s (19*) and Tina’s (8*) secret how they managed to gun it down towards the river-banks again and again in the dark. At 6.28 p.m., when the Pilgrims were struggling to avoid a defeat on 116 for 7, the umpires had pity with the players and called everyone off the pitch. This time the covers did not come on again – with only 8 overs to play the match was rained out and ended as an honourable draw. Once the pitch had been fenced in again, the players receded to the Blue Ball for some liquid refreshments.

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This is where a wonderful day of much more than cricket ended. It had begun with a leisurely walk across the idyllic Grantchester Meadows in the morning, in perfect sunshine along the peaceful river Cam. After about an hour the Pilgrims, sporting their dandy blazers, had turned around a bend and been taken in surprise by the beautiful ground that lay before them. There they had been welcomed by some of the hosts already on the pitch. Then they had ambled past the famous orchard and the village church up to the pub where Bianca, Mark B. and Emilie, in charge of the cricket kit, teamed up with them. The very friendly atmosphere continued throughout the match and thereafter. Finally, the Pilgrims’ president thanked all present members of Grantchester CC for their efforts in making the journey such a special experience. He presented captain Dan and organizer Sam with Heligoland Pilgrims’ unique Cambridge Tour 2017 towels, which had been kindly sponsored by Nabeel and Henrik. In return he was awarded a Grantchester CC cap embroidered with Rupert Brook’s famous clock. Perhaps everyone felt that time seemed to have stood still for moment – the memory lingers on.

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Heligoland Pilgrims: Steve (cpt), Bianca, Cam, Daniel (wk), Jürgen, Leo, Mark B. Mark R., Moritz, Nabeel (absent, no visa), Satya (absent, family matters), Tina, Thomas, supported by W. Wray – and Emilie

Grantchester CC: A. Kennedy, C. Morrison, D. Belman, D. Farman, F. Wilson, J. Anderson, J. Jones, J. Menzies, M. Carrick, S. Ludford, T. Kennedy and Tobias

Scorer: Anja G.

Support: Keith A.

Report: Max Minor, cricket correspondent, Photography: Kerstin Saure, Bianca Lamfried

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ERDINGER Alkoholfrei Atlantik Cup 2016

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Phantastisch, spektakulär: Heligoland Pilgrims verlieren den Kopf

In einer Hinsicht stimmten beide Mannschaften überein bei ihrem Rückblick  auf den 4. ERDINGER Alkoholfrei Atlantik Cup, der am 3 und 4 September 2016 auf Helgoland ausgespielt wurde: “Es waren drei phantastische Cricket-Tage,” sagte Cam, der Heligoland Pilgrims’ Kampf gegen den siegreichen Andorra Cricket Club tapfer angeführt hatte. Steve, der Manager der Gäste antwortet: “Kannst Du bitte unseren herzlichen Dank an Dich und den Rest Deiner Mannschaft ausrichten für die Einladung zu einem solch wunderbaren, einmaligen Erlebnis und auch für ein spektakuläres Cricket-Wochenende.” Was also war so phantastisch, so spektakulär? Nun ja, es war nicht nur das Cricket und das spannende Spiel, es war die ganze Veranstaltung, die gesellschaftlich Sport, Spaß und Freude für alle Teilnehmer auf einer einsamen Insel einschloß. Im einzelnen:

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ERDINGER Alkoholfrei Kontinental Cup 2016

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Pilgrims unterhalten das Volk

„Ihr wart fantastisch!“ So bewertete Organisatorin Jo Dawes die Cricket-Show, die von Heligoland Pilgrims gemeinsam mit THCC Renegades auf der diesjährigen British-Flair-Veranstaltung unter blauem Himmel am 6. August 2016 auf dem Hamburger Poloplatz präsentiert wurde. Vielleicht hatte sie weder die hohe Zahl von Extras bemerkt, welche die Renegades bowlten, noch die lächerlich kleine Zahl von Runs, welche die Pilgrims mit dem Schläger erzielten. Möglicherweise war ihre überschäumende Bemerkung auch ihrer Getränkeauswahl geschuldet – als ihr von den üppigen ERDINGER-Vorräten angeboten wurde, wählte sie kein Alkoholfrei. Aber, um fair zu sein: Die Pilgrims waren nicht gebeten worden, dieses T21 zu gewinnen, sie waren eingeladen worden, um das Volk zu unterhalten (oder die Krauts, wie manche argwöhnen), und das haben sie zweifelsohne getan.

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Alan Jefferys Match 2016

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Die Pilgrims gewinnen das AJM – na und?

Ja, Heligoland Pilgrims haben das renommierte AJM gewonnen. Zum ersten Mal. Vor den Augen des berühmten australischen Cricketspielers Alan Jefferys persönlich. Im schönen Jenischpark. An einem sonnigen Sonntag, 10. Juli 2016. Gegen starke THCC Barbarians. Nein, das muß gestrichen werden, sie waren nicht so richtig stark. Mit 18 Runs. Dennoch schien niemand wirklich daran interessiert zu sein. Immerhin ist das Alan Jefferys Match eher eine Cricket Demonstration als ein Wettstreit. Zwei Mannschaften begeisterter Cricketspieler freuen sich, ihren Sport zu treiben vor nichtsahnenden Zuschauern, einige aus der Nachbarschaft, einige von weit her aus Indien. Alle tragen etwas bei, keiner beschwert sich. Ganz im wahren Geist des Cricktsports.

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ERDINGER Alkoholfrei Atlantik Cup dieses Jahr gegen Andorra

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Während die Pilgrims im letzten Frühjahr schon ihrem Saisonhighlight entgegenfieberten, wird in diesem Jahr noch etwas Wasser die Elbe hinunter und in die Deutsche Bucht gen Helgoland fließen, bis unser großes Match gespielt wird. Aber das Warten wird sich lohnen: Wir spielen gegen den Andorra CC, die andorranische Nationalmannschaft.

Erdinger Alkoholfrei Atlantik Cup 2016

ERDINGER Alkoholfrei Atlantik Cup against Andorra this year

Whilst the Pilgrims were approaching their season’s highlight last spring already, this year they will have to lie low a little bit longer until their big match. But it will be worth the wait: We are playing Andorra CC, Andorra’s national team.

ERDINGER Alkoholfrei Hanseatik Cup 2016

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Heligoland Pilgrims überwinden THCC Rot-Gelb unter Tage

Hätte man ein besseres Drehbuch schreiben können?“ So kommentierte Cam, der kenntnisreiche Kapitän der Seagulls (Möwen), nachdem seine Mannschaft die Gannets (wirklich: Tölpel) im Finale des allerersten ERDINGER Alkoholfrei Hanseatik Cup überzeugend geschlagen hatte. Und selbst die Moles (Maulwürfe), die den dritten Platz belegten, und die Badgers (Dachse) mußten zustimmen: Ein großartiger Hallen-Cricket-Tag war zu einem zufriedenstellenden Ende gekommen. Sieben Spiele mit sechs je Seite, innerhalb von ungefähr fünf Stunden von vier Mannschaften gespielt, drei Kisten ERDINGER Bier, ein paar Sonderregeln und ein verdienter Sieger – das ist im Prinzip alles, was man braucht. Nun ja, nicht ganz. Moritz, der die Veranstaltung in zweifacher Zuständigkeit organisiert hatte, bekannte im Vertrauen: „Man muß die richtigen Leute zusammenbekommen, damit es funktioniert“. Und wie es scheint, waren die 24 gemeldeten Spieler genau richtig. Nicht nur sie, sondern auch gelegentliche Zuschauer, einschließlich Emilie, immer noch mit Abstand der jüngste Pilgrim, genossen den Tag voll und ganz.

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Alan Jefferys Match 2015

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Alle Jahre wieder: Heligoland Pilgrims ehrenvolle Zweite hinter den THCC Barbarians

Und, kommt es darauf an? Genauer gesagt: Kommt es irgend jemandem besonders auf das Ergebnis des zweiten Alan Jefferys Match im Jenisch Park am Sonntag, den 27.9.2015, an? Vielleicht kam es Kapitän Shane und dem einen oder anderen der eifrigeren THCC Barbarians darauf an. Natürlich konnte der fröhliche Südafrikaner stolz auf seine Mannschaft sein, weil sie das Spiel mit 39 Runs gewan: THCC Barbarians 207 für 9 schlagen Heligoland Pilgrims 168 für alle, nach je 21 Overs. Vielleicht kam es sogar einigen der Zuschauer darauf an, die Zeugen dieses unerwarteten Ereignisses vor dem herrschaftlichen Jenisch-Haus wurden. Wieder einmal wurden sie bei ihren Spaziergängen am Sonntagvormittag von einem Sport überrascht, den man sonst in Hamburg kaum zu sehen bekommt, jedenfalls nicht in diesem besonders schönen Park mit Blick über die Elbe. Einige von ihnen zückten ihre Kameras, um ein paar Eindrücke von Eleganz und Sport festzuhalten. Andere faßten sich ein Herz und fragten die Spieler, die unter den drei großen Eichen auf ihren Einsatz warteten, nach den Regeln ‒ ohne zu ahnen, daß keiner der Spieler alle Cricket-Gesetze kennt. Ob allerdings einer von denen, für die Cricket unbekannt war, tatsächlich mitbekam, wer das Spiel gewann, läßt sich nicht mehr feststellen. Die Show ist vorbei, die Zuschauer sind nach Hause gegangen, und alles, was bleibt, sind Erinnerungen.IMG_7793

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