ERDINGER Alkoholfrei Atlantik Cup 2021

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Gegen alle Wahrscheinlichkeiten

Corona-Pandemie, stürmisches Wetter, Zeitdruck, Absagen, Verletzungen – die Vorzeichen für den 8. ERDINGER Alkoholfrei Atlantik Cup auf Helgoland am 25./26. September 2021 hätten kaum schlechter sein können. Dennoch trieben es die Teilnehmer auf die Spitze: Das zweite Innings muß um 13.30 Uhr beendet sein. Karthik bedient die Anzeigetafel, noch 8 Minuten zu spielen. Heligoland Pilgrims Kapitän Keith (16 von 32) scheidet lbw gegen Sudhir aus, die Gastgeber sind bei ihrem letzten Mann angekommen. Rick hat sich den Knöchel angebrochen, er hat starke Schmerzen, er hat nicht gebowlt, nicht einmal auf Cow Corner gespielt, er kann nicht laufen – aber es gibt keinen anderen Batsman mehr, er ist der Rest vom Schützenfest. Ja, er bekommt einen Runner, obwohl die Pilger das Laufen aufgegeben haben, selbst bei der Chance auf einen einzelnen Run. Sie können diese Partie nicht mehr gewinnen. Alles, was sie jetzt noch wollen, ist, nicht zu verlieren. Rick blockt den Ball. Die Pilgrims feuern ihn an. Sudhir erzielt sein zweites Wicket Maiden in Folge.

Vom Strand-Ende aus versucht Abhik sein Glück und trifft auf Nabeel – dot, wide, dot, 4, dot, do, dot. Karthik stellt die Tafel auf 2 Minuten um. Das muß das allerletzte Over sein. Der Kapitän der Bavarian All Stars, Satya, gibt Sudhir noch einmal den Ball, im Vertrauen, daß dieser großartige Bowler (6-2-15-3) das letzte Wicket holen kann. Doch Rick blockt den Ball. Keinern der Batsmen, die bereits ausgeschieden sind, hält es auf seinem Platz. Sie kommen an den Spielfeldrand und hoffen, daß Rick es schafft. Dot, dot, und was ist das? Ein Inside Edge, der in Richtung Long Leg trudelt, bitte nicht laufen! Rick und sein Runner bleiben stehen, der Ball überquert die Grenze, 4 Runs, das nützt nichts, aber es schadet auch nicht. Noch 3 Bälle zu spielen. Das Ende ist nah. Ist das der letzte Ball? Oder gibt es noch einen? Nein, der Schiedsrichter hat endlich „over“ gerufen, die Zeit ist um. Die Pilgrims haben ein Unentschieden erreicht, gegen alle Wahrscheinlichkeiten.

Einige meinten, Kapitän Satya sei zu kämpferisch an den Pokal herangegangen. Im nachhinein kann man das Gegenteil beweisen. In der Tat haben die Bavarian All Stars viel zu lange gebattet und in beiden Innings insgesamt 410 Runs angehäuft. Heligoland Pilgrims, die in ihrem ersten Innings nur 138 Runs erreicht hatten, hätten dieses Ziel mit drei humpelnden Spielern niemals einholen können. Doch Satya verkürzte so die Zeit, in der sein schlagkräftiger Angriff seinen Gegner aus dem Spiel werfen konnte, auf insgesamt 33 Overs. Niemand weiß, ob die Pilgrims länger ausgehalten hätten. Sicher ist jedoch, daß die Strategie in einer der spannendsten letzten 15 Minuten gipfelte, die Cricket auf Helgoland bisher gesehen hat. Um Haaresbreite entgingen die Pilgrims der Niederlage. Bis zum letzten Ball war noch eines von zwei Ergebnissen möglich. Was will man mehr?

Die Tour stand von Anfang an unter einem schlechten Stern. Die Pilgrims hatten in diesem Jahr zwei Cups auf Helgoland geplant, aber nach und nach sagten beide englischen Gegner wegen der Corona-Pandemie ab. Nur dank Satyas heldenhafter Initiative konnte wenigstens eine der Veranstaltungen gerettet werden. Der rührige Münchner Pilgrim hatte vorgeschlagen, das ursprünglich für den ERDINGER Bavaria Cup 2019 gegründete Bavarian All Star Team wieder aufleben zu lassen. Als er 7 Stars versammelt hatte, sagten die Pilgrims zu, sich diesem Gegner zu stellen und weitere Bayern im Geiste von ihrem Hamburger Schwesterverein THCC zu rekrutieren. Am Ende der wirren Planung waren nur noch 4 richtige Bayern übrig, von denen einer am Tag vor der Tour erkrankte, und 5 Pseudobayern. Ob sie vielleicht 10 gegen 9 spielen könnten? Nein, sagten die Pilger, ihr seid zwar nur 8, aber das sind alle Stars. Das hat sich bewahrheitet, die Stärke der indischen Gäste war durchweg unbestreitbar.

Ein weiterer Schock: Als der Tag der Abreise kam, kam die Fähre nicht. Schwere Stürme hatten hohe Wellen verursacht und die Reisegruppe saß im Hamburger Hafen fest. Die Tour wurde zur Abstimmung gestellt und alle Tickets mußten von Freitag auf Samstag umgebucht werden. Die meisten Spieler machten das Beste daraus und spielten ein Trostspiel „7 Piraten gegen 7 Schiffbrüchige“ auf dem verlassenen Gelände des THCC in Klein Flottbek, gestärkt von einer Kiste mit Sponsorengetränken. Nur Ehrenvizepräsident Mark R. war mutig, flog von Cuxhaven nach Helgoland und kundschaftete das Gelände aus, kontrollierte die Ausrüstung in der Pilgerhöhle und kümmerte sich um die notwendigen Fischbrötchen. In der Zwischenzeit einigten sich die beiden Kapitäne darauf, das erste Innings von 40 auf 25 Overs pro Team zu verkürzen, da ein pünktlicher Start um 11.00 Uhr nicht möglich sein würde.

Nach einer holprigen Fahrt am Sonnabendmorgen und einem zeitsparenden Toss auf hoher See, das die Bavarian All Stars gewannen, eilten die Mannschaften zur Jugendherberge, zogen sich schnell um und liefen auf den Platz, während Jürgen, Aswin und Sudhir unterwegs die Ausrüstung einsammelten. Kurz nach 14.30 Uhr begann das Spiel bei tiefhängenden Wolken, und es wurde schnell klar, daß man bis 17.00 Uhr keine 50 Overs schaffen würde. Vielleicht könnte man den Kunstrasenplatz eine Stunde länger nutzen? Kurz nach 17.00 Uhr erschien die Sonne und eine erste Fußballmannschaft; die Jugendlichen konnten noch mit Kuchen vom Insel-Bäcker bestochen werden. Doch als ein weiteres Team eintraf, mußte das Spiel um 17.30 Uhr unterbrochen werden. Die verbleibenden 8 Overs wurden auf Sonntagmorgen um 9.00 Uhr verschoben, eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn des zweiten Spieltages. Ein ruhiger Freitagnachmittag zum Erkunden der Insel, ein entspannter Start in den Sonnabend und 30 streßfreie Overs waren vergeudet worden.

Das Cricket als solches genossen alle Spieler. Das Wetter war ideal, trocken und mild. Die All Stars legten einen fulminanten Start hin: Aryadeep (27) und Ankit (17) erreichten in nur 6 Overs 50 Runs. Abhik (47) und Bipin (73* mit 8×6) brachten es auf eine 100er Partnerschaft. Sudhir (20) bildete mit Aswin (7*) die Nachhut. Ein Ergebnis von 221 für 5 in 25 Overs schien beängstigend, und die Pilgrims-Bowler waren nicht glücklich. Allein Chris erzielte respektable Zahlen (2-0-12-2), darunter ein Fang in Zeitlupe von seinem eigenen Bowling; Nabeel holte 2 und Mithun bekam sein erstes Insel-Wicket. Die Antwort der Pilgrims mit 138 für 7 war wenig beeindruckend; nur Nabeel (38), Mithun (26), Keith (23) und Prasad (15) erreichten zweistellige Werte. Sudhir und Abhik sammelten 2, Bipin, Satya und Aryadeep je 1 Wicket, Yesh hielt 2 Fänge, Aryadeep und Bipin je 1.

Am Sonntag setzten die Bavarian All Stars ihren Lauf fort und erreichten nach 20 Overs 189 für 5, bis Satya ihr Spiel um 11.10 Uhr beendete. Unter den Batsmen ragte Ankit (76*) heraus. Yesh (52*) und Sudhir (30*) waren nicht weit dahinter. Mithun (4-0-25-2) und Nabeel (4-1-15-1) waren wieder die effektivsten Bowler der Pilgrims. Auch Karthik bekam sein erstes Insel-Wicket. Keeper Andy verdiente sich Anerkennung mit einem Stumping und einem Fang. Die insgesamt 410 Runs ließen den Pilgrims ein Ziel von 273, das in 110 Minuten erreicht werden mußte, was letztlich 33 Overs bedeutete. Bis zum 10. Over fielen in regelmäßigen Abständen Wickets: 29/1, 31/2, 32/3, 32/4, 40/5 und 40/6. Dann wies Keith seine Batsmen an, einen defensiven Gang einzulegen. Surya (57) und Moritz (1) schafften mit 42 Runs die größte Partnerschaft der Pilgrims, die mit einem unglücklichen Run-out endete. Auch hier erreichten nur Mithun (19), Nabeel (17*) und Keith (16) zweistellige Werte. Sudhirs spektakuläre Bowlingleistung wurde bereits erwähnt. Abhik lag nicht weit dahinter (8-2-22-2). Jeweils 1 Wicket wurde von Aswin, Yesh und Aryadeep geholt, der auch einen Fang machte. Nach Ricks abschließender Boundary 4 zeigte die Anzeigetafel einen Spielstand von 154 für 9 für die Pilgrims an, aber das spielte da schon keine Rolle mehr.

Zeit für Anerkennungen und Auszeichnungen. Zunächst wurde Keiths Arbeit als verantwortlicher Platzwart gewürdigt. Mark R. und Abhi waren alle besonders dankbar, daß sie sich an beiden Tagen die Bürden des Scorers und des Hauptschiedsrichters geteilt hatten. Sudhir wurde erwähnt, weil er die meisten Wickets geholt und gut geschlagen hatte, Bipin, weil er die schnellste 70 erreicht hatte. Dennoch einigten sich die Verantwortlichen darauf, Ankit zum Mann des Spiels zu küren, der nicht nur das Wicket der All Stars sauber hielt, sondern auch die meisten Runs erzielte, nämlich 76 und 17. Den Pokal, der aus organisatorischen Gründen etwas kleiner als üblich ausfiel, teilten sich schließlich die Kapitäne Keith und Satya.

Der gesellige Höhepunkt der Tour war das traditionelle Grillen, das diesmal von den freundlichen Mitarbeitern der Jugendherberge bereitgestellt und fachmännisch von Keith durchgeführt wurde, zusammen mit Aryadeep, der große Mengen an mariniertem Hühnchen beigesteuert hatte. Es wurde reichlich ERDINGER Freibier getrunken, und unter der untergehenden Sonne kam eine fröhliche Stimmung auf. Gerüchten zufolge zogen einige Spieler noch weiter, um die Inselkneipen zu erkunden. Am nächsten Morgen erschienen jedoch alle pünktlich zum Frühstück. Auf der Rückfahrt mit der Fähre erhielten die Pilgrims ihre begehrten farbigen Knöpfe, die belegen, daß sie Cricket auf Helgoland gespielt hatten. Ihr Präsident bekam von ihrem Ehrenvizepräsidenten eine Flasche Whisky überreicht, als Anerkennung für seine Organisation. Nabeel und die 3 echten Bayern gingen in Cuxhaven von Bord. Die Fähre dampfte nach Osten, in die Dämmerung hinein. Zurück in Hamburg zerstreuten sich die Spieler, doch es bleiben Erinnerungen an eine schöne Tour.

Heligoland Pilgrims: Andy (wk), Chris, Jürgen, Karthik, Keith (c), Mithun, Moritz, Nabeel, Prasad, Rick, Surya

Bavarian All Stars: Abhik, Ankit (wk), Aryadeep, Aswin, Bipin, Satya (c), Sudhir and Yeshodhara

Umpires und Scorers: Mark R. und Abhi

Report: Max Minor, Cricket-Korrespondent, Übersetzung: Max Minor (with DeepL)

Photographie: Nabeel Iqbal, Sudhir Thakur und andere Mitglieder der Reisegruppe

 

Against all odds

Corona virus disease, stormy weather, time constraints, cancellations, injuries – the odds could hardly have been worse for the 8thERDINGER Alkoholfrei Atlantik Cup on Heligoland on 25/26 September 2021. Still, the participants managed to take it to the extreme: The second innings has to finish at 13.30. Karthik operates the scoreboard, 8 minutes to play. Heligoland Pilgrims’ captain Keith (16 off 32) is given lbw to Sudhir, the home side are down to their last man. Rick has broken his ankle, he is in severe pain, he has not bowled, nor even fielded at cow corner, he cannot run – but there is no other batsman left, this is the sore tip of the tail. Yes, he gets a runner, although the Pilgrims have given up running, even on the chance of a single. They can no longer win this tie. All they long for now is not to lose. Rick blocks the ball. The Pilgrims cheer him on. Sudhir completes his second wicket maiden in a row.

From the beach end Abhik tries his luck, facing Nabeel – dot, wide, dot, 4, dot, dot, dot. Karthik flips the board to 2 minutes. This must be the very last over. Bavarian All Stars captain Satya gives the ball to Sudhir again, trusting this splendid bowler (6-2-15-3) can collect the last wicket. But Rick blocks the ball. None of the batsmen who have already been eliminated can stay in their seats. They come to the boundary, willing Rick to survive. Dot, dot, and what is that? An inside edge, trundling towards long leg, please do not run! Rick and his runner stay put, the ball clears the boundary, 4 runs, no use, no harm either. 3 more balls to go. Time has come. Is this the last ball? Or is there another? No, the umpire has called “over” at last, time is up. The Pilgrims have drawn the match against all odds.

Some thought captain Satya had approached the cup in too competitive a manner. With hindsight one can prove the opposite. Indeed, the Bavarian All Stars batted far too long, amassing a total of 410 runs from both innings. Having only scored 138 in their first innings, Heligoland Pilgrims, now with three limping players, were never going to reach this target. Satya effectively shortened the time in which his forceful attack could bowl their opponents out to altogether 33 overs. Nobody knows whether the Pilgrims would have survived any longer. But it is certain that the strategy culminated in one of the most nail-biting last 15 minutes Heligoland cricket has seen so far. By a hair’s breadth the Pilgrims escaped defeat. One of two results remained possible until the final ball. What more can you ask for?

The tour had been doomed from the outset. The Pilgrims had scheduled two cups on Heligoland this year, but gradually both English opponents cancelled because of the Corona virus disease. It was only thanks to Satya’s heroic initiative that at least one of the events could be saved. The stalwart Munich Pilgrim had suggested to resurrect the Bavarian All Star team, initially established for the ERDINGER Bavaria Cup in 2019. When he had gathered 7 Stars the Pilgrims confirmed to take this opposition on and recruit additional Bavarians in spirit from their Hamburg sister club THCC. At the end of the muddled planning there were only 4 proper Bavarians left, one of whom fell ill a day before the tour, and 5 pseudo-Bavarians. Could they perhaps play 10 against 9? No, said the Pilgrims, you may only be 8, but they are all stars. This proved to be true, the strength of the Indian visitors was undeniable throughout.

Another shock: When the departure day came, the ferry did not come. Severe gales had caused high waves and the touring party was stranded in the port of Hamburg. The tour was put to a vote and all tickets had to be re-booked from Friday to Saturday. Most of the players made the most of it and played a „7 Pirates against 7 Castaways“ consolation game on THCC’s deserted ground in Klein Flottbek, invigorated by a crate of sponsor’s beverages. Only honorary vice president Mark R. took courage, got a plane from Cuxhaven to Heligoland and scouted the terrain, checking on the kit in the Pilgrims’ den and arranging for the essential fish rolls. Meanwhile the two captains agreed to cut the first innings down from 40 to 25 overs per team as a punctual start at 11.00 would be impossible.

After a bumpy ride on Saturday morning and a time-saving toss on the high seas, won by Bavarian All Stars, the teams hurried to the youth hostel, got changed quickly and rushed on to the ground whilst Jürgen, Aswin and Sudhir collected the kit on the way. Play began under deep clouds shortly after 14.30 and it soon became clear that 50 overs would not fit in until 17.00. Maybe they could use the artificial football ground an hour longer? The sun appeared, and a first team of football players, shortly after 17.00; the youngsters could still be bribed with pieces of cake from the island bakery. But when another team arrived, play had to be interrupted at 17.30. The remaining 8 overs were rescheduled for Sunday morning at 9.00, half an hour before the official start of the second day’s play. A peaceful Friday afternoon to explore the island, a relaxed start into the Saturday and 30 stressless overs had been wasted.

The cricket as such was enjoyed by all the players. The weather was ideal, dry and mild. The All Stars got off to a flying start with Aryadeep (27) and Ankit (17) reaching 50 in only 6 overs. Abhik (47) and Bipin (73* with 8×6) added a 100 partnership. Sudhir (20) brought up the rear with Aswin (7*). A total of 221 for 5 in 25 overs seemed daunting, the Pilgrims’ bowlers were not happy. Chris alone achieved respectable figures (2-0-12-2) which included a catch in slow-motion off his own bowling; Nabeel took 2 and Mithun got his first island wicket. The Pilgrims’ reply of 138 for 7 was unimpressive with only Nabeel (38), Mithun (26), Keith (23) and Prasad (15) reaching double figures. Sudhir and Abhik collected 2, Bipin, Satya and Aryadeep 1 wicketeach, Yesh held 2 catches, Aryadeep and Bipin 1 each.

On Sunday the Bavarian All Stars continued at the same run rate as before, completing 189 for 5 off 20 overs until Satya declared their innings at 11.10. Amongst their batsmen Ankit (76*) excelled. Yesh (52*) and Sudhir (30*) were not far behind. Mithun (4-0-25-2) and Nabeel (4-1-15-1) were the most effective Pilgrims’ bowlers again. Karthik also got his first island wicket. Keeper Andy deserves credit for a stumping and a catch. The combined total of 410 runs left the Pilgrims a target of 273, to be reached in 110 minutes which in the end amounted to 33 overs. Wickets fell in regular intervals until the 10thover: 29/1, 31/2, 32/3, 32/4, 40/5 and 40/6. Keith then instructed his batsmen to change into a defensive gear. Surya (57) and Moritz (1) managed the Pilgrims’ biggest partnership of 42 runs which ended in an unfortunate run-out. Again, only Mithun (19), Nabeel (17*) and Keith (16) reached double figures. Sudhir’s spectacular bowling figures have already been mentioned. Abhik was not far behind (8-2-22-2). Another wicket each was harvested by Aswin, Yesh and Aryadeep, who also held a catch. After Rick’s final boundary 4 the board showed a Pilgrims’ score of 154 for 9, but that did no longer matter.

Time for presentations and awards. Keith’s work as head groundsman was honoured first. Everyone was particularly grateful to Mark R. and Abhi who had shared the burden of scorer and main umpire over both days. Sudhir was mentioned for taking most wickets and batting well, Bipin for hitting the fastest 70. Still, the officials agreed to present the man of the match award to Ankit who not only kept the All Stars’ wicket in a tidy manner, but also scored most runs, namely 76 and 17. Finally, the cup, slightly smaller than usual for organisational reasons, was shared by captains Keith and Satya.

The social tour-highlight was the traditional barbecue, this time supplied by the most friendly staff of the youth hostel and expertly handled by Keith together with Aryadeep, who had contributed large amounts of marinated chicken. Plenty of free ERDINGER beer was consumed, and under the setting sun a cheerful atmosphere arose. Rumours have it that some players still went on to investigate the island pubs. However, everyone appeared on time for breakfast next morning. On the return ferry the Pilgrims received their coveted coloured buttons, evidencing they had played cricket on Heligoland. Their president was presented a bottle of whisky by their honorary vice president in appreciation of his organisation. Nabeel and the 3 proper Bavarians disembarked in Cuxhaven. The ferry steamed east, into the dusk. Back in Hamburg the players dispersed, but wonderful tour memories linger on.

Heligoland Pilgrims: Andy (wk), Chris, Jürgen, Karthik, Keith (c), Mithun, Moritz, Nabeel, Prasad, Rick, Surya

Bavarian All Stars: Abhik, Ankit (wk), Aryadeep, Aswin, Bipin, Satya (c), Sudhir and Yeshodhara

Umpires and Scorers: Mark R. and Abhi

Report: Max Minor, Cricket-Correspondent

PhotographyNabeel Iqbal, Sudhir Thakur and other members of the touring party